Die vielen verschiedenen Bilder von Sonnenuntergängen auf Sylt mögen kitschig wirken. Entstanden sind sie, weil Anne mal meinte, dass das Licht hier sehr vielfältig sei und daher auch viele Künstler inspiriere. Nun ist das bei digitalen Aufnahmen so eine Sache, Stichwort: Filter&Co. Die Farben meiner Handykamera kommen tatsächlich ziemlich dicht an das ran, was man jeweils wirklich sah, wenn auch etwas übertrieben (typisch). Fast jeder Sonnenuntergang der letzten Tage sah aus wie gemalt und die Farben veränderten sich von mal zu mal erstaunlich stark.
Nachtrag:
Diego merkt an, dass die Bildaufteilung manchmal auch anders gewählt werden kann:
Manchmal sieht es besser aus, wenn man die Schlüsselobjekte nicht zentriert, sondern das Bild im goldenen Schnitt aufteilt (hier habe ich die Sonne horizontal grob bei 1/3 plaziert).
Also nicht so, sondern so:
Ich finde das durchaus überzeugend, frage mich aber, ob das nicht nur eine Betrachtungstradition ist – ich lese gerade im Wikipediaartikel, inwiefern dieses Prinzip in der Natur vorkommt. Hinzukommt, dass sich moderne Bilder ja proportional auch einfach deshalb unterscheiden, weil sie mal auf dem Telefon, mal auf dem Computerbildschirm betrachtet werden. Das heißt, der Rahmen verändert sich, was dann auch die ästhetisiernden Proportionen verändert – und unsere Betrachtungstradition. Aber das ist wohl zu kompliziert gedacht. Letztlich waren das ja nur Schnappschüsse.
Nachtrag 2:
Mit dieser Panoramaaufnahme hatte ich an einem Abend versucht, die Farben des Himmels einzufangen, ähnlich einem Regenbogen, finde ich: