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Schlagwort: spontanaphorismus

Der Mensch, der wirklich Gott sucht, schaut den Menschen an.

Solange Gott plant, lacht der Mensch.

Karikaturen zerren am Abbild, Bilder an der Wirklichkeit.

Zufriedenstellende Suche: Sich nicht bedeutend finden.

Den Turm zu Babel baut heutzutage jeder für sich selbst.

Krise der Gegenwart: Die Zukunft ist noch nicht entdeckt, aber bereits kartographiert.

Entlarvend: verpuppt.

Unerklärbares, Alchemistengold der Romantiker.

Der Mensch: hungernd, nicht hungrig.

In der Maske seines Henkers sich selbst finden.

Angst und Reue fliehen vor der Gegenwart.

Sein Verstand brachte ihn um den Hunger.

Als Ressource betrachtet wird Wahrheit zum Fossil.

Zukunftsbewältigung: Kann man Freiheit denken, ohne „ich“ zu sagen?

Sich nach innen abschotten.

Späte Erkenntnisse: Nur flackernde Irrlichter.

Menschliches Schicksal: Unfreiwillig Sinn stiften.

Ist es Freiheit, wenn man sie sich nehmen muss?

Wenn es Sinn ergäbe, wäre das Leben sinnlos.

Gesehen werden statt sich sehen – Lebensaufgabe, falsch verstanden.

Das Gewissen der Chancengleichen zuckt nicht mehr.
Und wer sich als Teil von allem begreift, legt mühselig und beladen die rastlosen Beine hoch.

Alles muss raus: Selbstfindung wegen Bestandsauflösung.

Nur, was noch passieren kann, hat einen Zauber inne.

Perfektioniert: Sinnlosigkeit erlangt.

In der Genetik zeigt die Natur sich trotzig: Das Dominante kann das Minderwertige nicht ausrotten.

Des Andersdenkenden Freiheit ist mein gutes Recht.

Das Grundgesetz muss sich durch Rechte vereinnahmen lassen.

Motivation behalten: sie weitergeben.

Ein Vergleich ist wie eine Fata Morgana.

Woher weiß ich, dass ich verstanden habe?

Heute ist man nicht frei, man ist anonym.

Mein Leben lang dachte ich, die Welt quält mich damit, Teil von ihr sein zu müssen, bis ich erkannte, dass meine Qualen darin bestehen, dass sie schneller ist als ich. Diese Erkenntnis zu verarbeiten ist eine Lebensaufgabe und so viel Zeit habe ich schon verschwendet.

Hinterher ist man immer schlauer, also ist man jetzt immer am dümmsten.

Auch erkannt ist Erkenntnis nicht zufrieden.

Dem Egoisten sind seine Grenzen das Nächste.

Für die Wahrheit kann nur streiten, wer sie nicht besitzen will.

Social Media: sich informieren.