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Schlagwort: spontanaphorismus

Sich nach innen abschotten.

Späte Erkenntnisse: Nur flackernde Irrlichter.

Menschliches Schicksal: Unfreiwillig Sinn stiften.

Ist es Freiheit, wenn man sie sich nehmen muss?

Wenn es Sinn ergäbe, wäre das Leben sinnlos.

Gesehen werden statt sich sehen – Lebensaufgabe, falsch verstanden.

Das Gewissen der Chancengleichen zuckt nicht mehr.
Und wer sich als Teil von allem begreift, legt mühselig und beladen die rastlosen Beine hoch.

Alles muss raus: Selbstfindung wegen Bestandsauflösung.

Nur, was noch passieren kann, hat einen Zauber inne.

Perfektioniert: Sinnlosigkeit erlangt.

In der Genetik zeigt die Natur sich trotzig: Das Dominante kann das Minderwertige nicht ausrotten.

Des Andersdenkenden Freiheit ist mein gutes Recht.

Das Grundgesetz muss sich durch Rechte vereinnahmen lassen.

Motivation behalten: sie weitergeben.

Ein Vergleich ist wie eine Fata Morgana.

Woher weiß ich, dass ich verstanden habe?

Heute ist man nicht frei, man ist anonym.

Mein Leben lang dachte ich, die Welt quält mich damit, Teil von ihr sein zu müssen, bis ich erkannte, dass meine Qualen darin bestehen, dass sie schneller ist als ich. Diese Erkenntnis zu verarbeiten ist eine Lebensaufgabe und so viel Zeit habe ich schon verschwendet.

Hinterher ist man immer schlauer, also ist man jetzt immer am dümmsten.

Auch erkannt ist Erkenntnis nicht zufrieden.

Dem Egoisten sind seine Grenzen das Nächste.

Für die Wahrheit kann nur streiten, wer sie nicht besitzen will.

Social Media: sich informieren.

Die derzeitige Nachrichtenlage legt nahe: Diese Welt hat ADHS.

Pessimisten: Menschen mit Zukunftshintergrund.

Erkenntnis befreit Wahrheit von Wissen.

Sich schämen: Das Ich erlauben.

Der Zweck heiligt die Mittel, solange er der Sache dient.

Auf Instagram ersetzt Erinnerung die Wirklichkeit sofort.

Geist ist, was existiert. Materie ist, was sich verändert.

Der Egoist genügt sich nicht.

Der wachsame Geist kämpft gegen die Wiederholung – und erinnert sich an seine Niederlagen.

Mit Zufriedenheit geht jede unlösbare Gleichung auf.

Warum es schwer fallen mag, an Schöpfung zu glauben? Weil einem der Gedanke viel abverlangt, gewollt zu sein.

Wer bin ich? – Die Frage stellt sich in der Herausforderung und wird im Moment der Entscheidung beantwortet, wenn man Umstände und Folgen des Handelns wegnimmt.

Der Moment, wenn die große Liebe zur ersten großen Liebe wird.

Macht kann nur gegeben werden.