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Schlagwort: Musik

Alle Jahre wieder

Mir ist aufgefallen, dass ich häufiger zu Jahresbeginn regelmäßiger Beiträge poste. Das ist im Grunde keine Absicht (Stichwort: Vorsatz & Co), sieht aber trotzdem so aus. Aber keine Sorge, ich denke, ich werde schon bald wieder dem Motto dieses Blogs treu werden.

PS: Die Beschissenheit der Welt

Wiener

Gestern schrieb ich ja über Star Trek Discovery. Da ist mir in der letzten Folge tatsächlich in der Szene, als Käpt’n Pike ein entlegenes Klingonenkloster aufsucht die Assoziation zu Game of Thrones gekommen (ohne dass ich davon je eine Folge gesehen hätte – außer die passende Southpark-Folge natürlich). Einen kurzen Moment später fiel mir auf, dass die Hintergrundmusik mit Geigen/Synthesizern unterlegt die Game of Thrones-Titelmelodie andeuteten. Vermutlich haben mir meine Lhren einen Streich gespielt. Eine winzige Restmöglichkeit bleibt, dass die Melodie so subtil unterlegt wurde, dass erst dadurch die Assoziation überhaupt hervorgerufen wurde. Dann wäre ich wieder fein raus.

Böhmermine

Dienstag war ich im Palladium in Köln zur Premierenshow des Rundfunk-Tanzorchester Ehrenfeld feat. Jan Böhmermann. Sie haben schöne Stücke gespielt und eine gute Show geliefert. Ein wenig mehr lockere Improvisation und es wäre noch unterhaltsamer gewesen.

Mir ist aufgefallen, dass das Palladium keine gute Akkustik bot. Gerade wenn man am Seitengang hinter Säulen stand, hat man nicht nur nichts von der Bühnd gesehen, sondern auch den Gesang nicht verstanden. Ich vermute, das liegt daran, dass das Palladium zuerst auf Fernsehübertragungen ausgerichtet ist. Jedenfalls hat der große Kameraschwenkarm gelegentlich noch stärker die Sicht versperrt als die Säulen.

Wie gesagt, mehr Improvisation hätte einem nicht das Gefühl gegeben, einer Zusammenfassung beizuwohnen. Ähnlich wie bei Mine & Orchester, wenn ich mich recht erinnere.

CliFi aka Zusammenhangslos TM

Während ich mir noch immer schwer Gedanken mache, passiert so Einiges.

Tatran hat heute ein neues Album herausgebracht:

(Tree ist einer der wenigen Titel, die wirklich neu sind. The Elephant bspw. kennt man ja schon vom Live-Album.)

Und heute Abend läuft im Deutschlandfunk ein Feature zum Thema Climate Fiction. Das interessiert mich, denn nachdem ich in den vergangenen Tagen einigen Schülern versucht habe, ein paar Dinge rund um den Klimawandel beizubringen, befürchte ich, dass es für den ein oder anderen auch eher um CliFi statt um CliSci ging. Benutzt haben wir das Monash-Klimamodell, mit dem man auch ein bisschen Star-Wars spielen kann. Ziel des Spiels ist es, die Klimafaktoren so zu verändern, dass aus der Erde bspw. Tatooine wird (, dessen Bevölkerung sich übrigens “größtenteils auf die Ballungsräume Mos Eisley und Mos Espa” konzentriert). Den spielerischen Ansatz finde ich gut. Ich frage mich, was dann später wirklich an Zusammenhang hängen geblieben sein wird.

Außerdem gab es am Mittwoch im PoetrySlam endlich mal wieder einige ernsthafte Texte und weniger Comedy. Da hat es sich gelohnt, seit Ewigkeiten mal wieder hingegangen zu sein. Gute Idee, Anne!

PS: Wusstet ihr, dass es in der Folge Die Schlacht von Maxia von Star Trek – The Next Generation irgendwie auch um die Frage geht, wie körperlich alles ist? Weniger Fiktion ist da im entfernten Zusammenhang dieser Text: Nele hat Schmerzen. Und: Habt ihr schonmal von Silke Bischoff gehört?

Tatran

Vor zwei Wochen habe ich mir in der Berghainkantine – ich hab mir extra das Hausverbotsoutfit angezogen, damit man mich wiedererkennt (hat aber nichts genützt) – ein Konzert angehört. Tatran hat dort als Trio mit Schlagzeug, E-Gitarre und E-Bass Instrumentalmusik gemacht, die schwer zu kategorisieren ist. Post Progressive Jazz, gibt’s das? Selbst schreiben sie über sich:

TATRAN (Tel Aviv, 2011) are an eclectic Tel-Aviv based instrumental band, with musical influences that range from jazz, avant-garde, post-rock and experimental.

Auch in dieser Gruppe war mal wieder der Bassist auffällig. Bei einem Lied hat er sein Pedal derart eingesetzt, dass er ein klassisches E-Gitarrensolo hingelegt hat. Hat ein paar Minuten gedauert, bis ich gerafft hab, dass da gerade der Bass den Gitarrenpart übernimmt. Schwer in Ordnung die Musik.

Von diesem Konzert hab ich kein Video gefunden, dafür dann das hier:

Funky salad

Jack Stratton von Vulfpeck im Interview bei CNBC weil Vulfpeck vor Jahren mit dem Album Sleepify bei Spotify Geld verdient hatte, welches man während des Schlafens hören konnte, damit die anschließende Tour kostenlos sei:

Es lohnt sich, ihm genau zuzuhören. Genauso wie beim G-BOMBS Salad Tutorial:

Oder hier: