Springe zum Inhalt →

Autobahn 2

Zum Thema Geschwindigkeitsbegrenzung auf Autobahnen wird ja derzeit wieder fleißig diskutiert. Ich finde, schnell Fahren macht Spaß. Seit ich mir angewöhnt habe, höchstens 120km/h zu rasen, macht das Fahren auf der Autobahn noch viel mehr Spaß. Ich empfehle zum Thema die Studie AUSWIRKUNGEN EINES ALLGEMEINEN TEMPOLIMITS AUF AUTOBAHNEN IM LAND BRANDENBURG. Im Resümee liest man:

Bei einer Begrenzung der Geschwindigkeit auf 130 km/h entstehen 22,5 Mio. EUR im Jahr weniger Unfallkosten auf den aktuell noch unbegrenzten Streckenabschnitten. Demgegenüber stehen zusätzliche Zeitkosten von 17,2 Mio. EUR, die durch die längeren Fahrzeiten entstehen. Damit würde sich ein jährlicher Nutzen von rund 5,3 Mio. EUR ergeben, wenn die Geschwindigkeit der Pkw auf 130 km/h begrenzt wird.Eine stärkere Begrenzung der Geschwindigkeit auf 120 km/h senkt die Unfallkosten deutlich um 36,7 Mio. EUR auf 54,4 Mio. EUR im Jahr. Durch die geringere Geschwindigkeit erhöht sich jedoch die Fahrzeit weiter und verursacht zusätzliche 37,3 Mio. EUR Zeitkosten, so dass es keinen wirtschaftlichen Auswirkungen bei einer Begrenzung der Höchstgeschwindigkeit auf 120 km/h gibt.

https://mil.brandenburg.de/cms/media.php/lbm1.a.2239.de/studie_tempolimit.pdf

Lustig war auch das, was einer mal auf Spiegel Online geschrieben hatte: Ja zu Tempo 200!

Das Tempolimit von 200 km/h würde die Autobahnen von Möchtegernrennfahrern befreien, ohne Einheimische stark einzuschränken. Wer das Erlebnis von 250 oder 300 km/h und mehr braucht, kann sich eine Tageskarte für den Nürburgring kaufen.

https://www.spiegel.de/auto/aktuell/tempolimit-ja-aber-wenn-dann-200-statt-120-a-1244542.html

Interessant, dass der Beitrag etwa 1 Jahr alt ist. Gibt es so etwas wie ein Winterloch?